Wir sind Deine Bildungsritter

Das sind die Bildungsritter

Jugendliche in Ausbildung stehen unter einem enormen Druck.  Leistungsdruck, Selbstfindung, familiäre Veränderungen sind nur Teile davon. Bei vielen kommt eine finanzielle Belastung dazu. Schulbücher, grafikfähige Taschenrechner, elektronische Wörterbücher usw. müssen angeschafft werden, um die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren.  Das bringt manche Familien an ihre finanzielle Belastungsgrenze. In der Schule sagen zu müssen, dass man z.B. an der Studienfahrt nicht teilnehmen kann, weil die Eltern dazu finanziell nicht in der Lage sind, ist für Jugendliche eine enorme Herausforderung. Viele wählen deshalb den Weg sich von der Schule abzumelden.

Es gibt eine Lücke im System. Bildung soll jedem zugänglich sein, das Recht auf Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht. Nur wer soll das bezahlen? Sobald Eltern, Erziehungsberechtigte oder allein lebende Schülerinnen oder Schüler  minimal über festgelegten Bemessungsgrenzen liegen, werden sie in der Regel nicht unterstützt. Auf Anfrage bei der Arbeitsagentur in Bezug auf SGBII kam die Antwort:”…Schulbildung wird nach unserem Gesetz leider gar nicht berücksichtigt..“ . Bafög wird nicht gezahlt, wenn die Schülerinnen und Schüler finanziell von ihren Eltern unterstützt werden müssten. Ist der Kontakt belastet, werden die Schüler-/innen weitestgehend allein gelassen und tragen die finanzielle Belastung selbst.

Was es bedeutet, neben der Schule zu arbeiten, spiegelt sich häufig in den Noten wider .

Geraten Eltern kurzfristig in finanzielle Not, gibt es wenige Anlaufstellen, die unbürokratisch und schnell finanziell helfen. Hinzu kommt die Scham vieler, man möchte sich nicht outen.

Nachfragen beim Kultusministerium, Politikern, Arbeitsagentur, Stiftungen haben eins ergeben:

Armut und Bildung ist in unserem System nicht vorgesehen und gibt es demnach nicht.

Bildung fängt in der Schule an.

Dieser „Schieflage“ soll der Verein entgegen wirken. 

Wir möchten auf ein Problem aufmerksam machen, das anscheinend nicht existiert. Jugendlichen die Chance geben, die bestmögliche Ausbildung zu absolvieren, in dem sie sich darauf und nicht auf die finanzielle Machbarkeit konzentrieren können.

Jedes Jahr gibt es Fälle wie:

  • Der Hauptverdiener in der Familie erkrankt, das Krankengeld reicht nicht aus, um die anfallenden Kosten in der Oberstufe zu finanzieren
  • Schüler/innen überwerfen sich mit den Eltern/Erziehungsberechtigten und müssen rund um die Uhr arbeiten, um sich selbst zu versorgen
  • Schüler/innen sind volljährig und werden dadurch nicht mehr von gemeinnützigen Stiftungen unterstützt
  • die Erziehungsberechtigten beziehen keine Leistungen aus SGBII und haben somit keine Unterstützung vom Amt oder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket
  • Bafög berechtigte Schüler/innen bekommen in den Monaten, in denen ein ausbildungsrelevantes Praktikum außerhalb der Schule durchgeführt werden muss kein Bafög, da nur Unterricht in der Ausbildungseinrichtung gefördert wird. Junge Erwachsene mussten die Ausbildung abbrechen, da sie den Monat ohne Bafög nicht überbrücken und somit die Familie nicht ernährt werden konnte
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